:: Unsere Methode

Ich höre und vergesse, 
Ich sehe und erinnere mich, 
Ich mache es selbst und ich verstehe. 

Chinesisches Sprichwort 

Der Reichtum unserer Art zu unterrichten liegt in der Verwendung unterschiedlicher Methoden und Ansätze begründet. Dieser Mix ermöglicht ein angenehmes und spielerisches Erlernen der neuen Sprache.

Die Unterrichtseinheiten finden zu größtem Teil in der Fremdsprache statt. Schon in den ersten Stunden für Anfänger werden die Teilnehmer Schritt für Schritt motiviert und animiert Texte, in der neuen Sprache, zu hören und sprechen. Alles findet in natürlichem Tempo statt, wobei man langsam die Hemmschwelle und Unsicherheit vor der neuen Sprache abzulegen beginnt und sich auch in gleichen Atemzug der neuen, doch zu Beginn ungewohnten, Methode öffnet.

Lernen auf natürliche Art und Weise

Wir wissen auch, dass Kinder die bewundernswerte Gabe haben, sehr schnell neue Sprache aufzunehmen und erlernen zu können. Von den Kindern inspiriert werden die Teilnehmer, durch unsere Methode, die neue Sprache auch “kinderleicht” lernen. Daher wird besonderer Nachdruck auf das orale Element des permanenten Sprechens gelegt. Der Teilnehmer legt sich, in diesem spielerischen und sprechenden Prozess, über Dialoge langsam das grammatische System der neuen Sprache zu und gewinnt spielerisch immer mehr an Sicherheit. Diese Herangehensweise beim Erlernen der Muttersprache ist ähnlich der eines Kleinkindes, das ja auch die Sprache zu erleben, erlernen und gebrauchen beginnt.
Somit ist klar, dass die Kommunikation und das permanente Sprechen auf unserem Weg fundamental sind und nur mittels ihr ans Ziel zu gelangen ist. Nach und nach, und abhängig von den unterschiedlichen Niveaus, werden auch die Grammatik und der geschriebene Ausdruck mehr und mehr in den Vordergrund rücken.

Anstatt langweilige und stereotype Listen auswendig zu lernen, entdeckt man auf aktive, interessante und spielerische Art und Weise die neue Sprache.
Alle Teilnehmer sollen – und das nicht nur einige wenige Male – die Möglichkeit haben, während des ganzen Kurses hindurch, laufend zu sprechen.

Das Gedächtnis

Das was von Interesse ist, wird festgehalten. Daher ist das grundlegende Ziel auch, Information aus dem Kurzzeitgedächtnis in den langfristigen Arbeitsspeicher des Gehirnes zu parken und somit permanent abrufbar zu haben. (R. Kleinschroth, 1992).

Vielfalt von Methoden

Neben anderen Methoden stützen wir uns auch auf die Suggestopädie, die in den 60er Jahren von dem bulgarischen Therapeuten und Professor Georgi Lozanov entwickelt wurde, der sich später mit Frau Dr. Evelyna Gateva verbunden hat, die Musik und den Tanz als Instrument in das Bildungswesen integriert hat.
Durch die Beobachtung von Personen mit großen mentalen und meditativen Fähigkeiten, wie etwa bei Fakiren oder Yogis, hat Lozanov entdeckt, dass während sie es schafften weitreichende und umfassende Arbeiten zu vollenden, der Körper sich ein jedes Mal in völlig ruhigem Zustand befand.
Daraufhin entwickelte er Techniken, in denen er sowohl mit dem Körper als auch mit dem Geist, einen Level höchstmöglicher Effizienz erreichen konnte, in dem man befähigt war einfach und schnell neue Lerninhalte aufzunehmen. Lozanov behauptet, dass das menschliche Gehirn ähnlich einem Schwamm in der Lage ist, Inhalte und Botschaften aller Art aufzusaugen und zu verarbeiten, vorausgesetzt, es ist frei von störenden Einflüssen, die Funktionsweise beeinträchtigen können.

Es ist wichtig festzuhalten, dass die Suggestopädie rein gar nichts mit Magie, esoterischen Experimenten, Tiefenhypnose, Lernen im Traum oder ähnlichen dubiosen Methoden gemein hat, sondern dass es sich um eine wissenschaftliche anerkannte Methode handelt, mittels dieser man total wach aber zugleich auf angenehme und entspannte Art und Weise lernen kann.

"Die Suggestopädie versteht sich als ganzheitliches Lehrverfahren. Dies bedeutet auf der hirnbiologischen Seite zusätzliche Aktivierung der rechten Hemisphäre des Cortex und auf der physischen Seite Herstellung von zwei verschiedenen Bewusstseinszuständen. Zu einem rational-analytischen Denken tritt ein intuitiv-imaginatives hinzu." (Edelmann, Walter (1998): Suggestopädie. Ganzheitliches Lernen – Das Lernen der Zukunft?, Roland Asanger Verlag: Heidelberg – Asanger.)

Unser Ansatz zielt bewusst auf die Ansprache beider Gehirnhälften. In seinen Anfängen wurde dieser Lehransatz ausschließlich von Neuropathologen anerkannt und eingesetzt, aber im Laufe der Zeit haben andere wissenschaftliche Gebiete, und nicht zuletzt die Pädagogik, diese Methode für sich akzeptiert und adaptiert.

Cerebro

Linke Gehirnhemisphäre
(Das Rationale Ich + Das Sicherheitsbedürftige Ich)

Rechte Gehirnhemisphäre
(Das Fühlende Ich + Das Experimentelle Ich)

Empfindung: zeitlich - sequentiell, linear

Wahrnehmung: räumlich, holistisch, total

System: logisch - analytisch

System: Intuitiv - synthetisch

Kodex: digital

Kodex: analog

Sprachlich: "was" man sagt

Sprachlich: "wie” man es sagt

Wissenschaft, Vernunft

Kunst, Emotion

Bewusst

Unbewusst

Abstrakt, theoretisch

Konkret, operativ

Sequentiell

Ganzheitlich, vielseitig, kreativ

Gesang mit Text, Rhythmus, Ausführung

Melodie ohne Text, Ausdruck, Tonalität, Interpretation

Realistisch, förmlich

Fantastisch, spielerisch

Intellekt

Intuition

Zeitlich, differenzierend

Zeitlos, existentiell

Verbal, numerisch

Non verbal

Quantitativ

Qualitativ

Logisch

Metaphorisch

Objektiv

Subjektiv

Intellektuell

Sentimental

Deduktive Schlüsse

Vorstellung

Explizit

Implizit, schweigsam

Konvergent, schlüssig

Divergent, unzusammenhängend

Vertikales Denken

Horizontales denken

Sukzessiv

Simultan

Bewahrer

Veränderer

Sequentiell

Vielseitig

Wir setzen im Rahmen unserer Kurse auch Elemente des autogenen Trainings, des NLP, des Mindmappings, des Brainstormings, des bildhaften Vergleiches, der Wirkung musikalischer Effekte zur Verbesserung des Lernerfolges, des Körperausdrucks und diverse Formen der Intelligenz, wie etwa die emotionale Intelligenz.

Rasche Lernerfolge

Wir glauben an den raschen Lernerfolg und erreichen diesen mittels der Verwendung unterschiedlicher Techniken und Methoden. Dank der gleichzeitigen Stimulierung beider Gehirnhälften, ” Whole brain model” (Ned Herrmann), erzielt man Resultate, die in klassischen Sprachlehrmodellen nicht Eingang finden, wie etwa die kreativen Fähigkeiten eines jeden Einzelnen.

Die Stimulanz ist die Kraft der Innovation und der Kreativität. Diese ist eine fundamentale Kraft für unser ganzes Leben, aber auch für das Erlernen einer neuen Sprache. Dies stellt Hans Georg Häusel in seinem Buch "Think Limbic!" wie folgt dar.

Pyramide

Kanäle des Lernens

Um dieses Ziel zu erreichen, beschreiten wir unterschiedliche Kanäle und Wege des Lernens. Der Weg zur Aktivierung des Gedächtnisses stellt unsere 5 Sinne dar, die sich wie unterschiedliche Kanäle verhalten: Das Sehen, das Hören, das Tasten, das Schmecken und das Riechen.
Zum Erlernen einer Sprache sind es in erster Linie das Sehen, das Hören und vor allem auch das Sprechen. Bei unseren Seminaren werden unsere 5 Sinne laufend u.a. mittels Zeichnungen, Fotos, Liedern und Videos stimuliert und angesprochen.

Unser Erinnerungsvermögen:

10 % dessen, was wir lesen
20 % dessen, was wir hören
30 % dessen, was wir sehen
50 % dessen was wir hören und riechen
70 % dessen, was wir selbst sagen
90 % dessen, was wir selbst machen

Lewandowski / Reppenhagen/ Schurzmann (2001): Aktiv und erfolgreich lernen. Lernprozesse selbst steurn und gestalten, Sparkassen Verlag, Stuttgart.

"Lernkonzerte"

Wir greifen ebenfalls auf sogenannte "Lernkonzerte" zurück. Hierbei handelt es sich um, eigens für Si! Sprachschule entwickelte Lern- und Präsentationsmittel, die das Ziel verfolgen, das in den Lektionen Gelernte in audiovisueller Form nochmals behandeln und zusammenfassen.

"Bei einem Lernkonzert ist die Frequenz der Gehirnwellen leicht abgesenkt, der Bewusstseinszustand ist offener, Schmerzen und Sorgen treten in den Hintergrund, was die Aufnahmebereitschaft erhöht.(...) Gemeinsam erarbeitete Information wird bei so einem Lernkonzert noch einmal wiederholt, was zur Folge hat, dass der Stoff tiefer im Gedächtnis verankert wird. Dass der Körper sich in dem entspannten Zustand gleichzeitig regeneriert, ist ein angenehmer Nebeneffekt eines solchen Unterrichts." (Feichtenberger, Claudia (1998): Lernen mit Musik, Hölder-Pichle-Tempsky, Wien). Notas

Der Kursteilnehmer wird auf sehr angenehme Weise verschiedene Phasen im Alpha Zustand durchlaufen und mittels audiovisueller Stimulierung in der Lage sein, neue Vokabeln aufzunehmen, weiterzuverarbeiten und zu speichern..
Den einzelnen Phasen der Entschlüsselung, des Behaltens und der regelmäßigen Erinnerung von Informationen wird absolut Rechnung getragen und zur Verstärkung der Inhalte werden, extra für diesen Kurs erstellte und entwickelte, Methoden eingesetzt. Diese dienen v.a. zur Absicherung des Gelernten, der Aussprache, der Konversation und des Verstehens.

Unsere Methode garantiert Ihnen einen raschen Lernerfolg auf neue Art und Weise, wie Sie es vorher noch nicht erlebt haben!

Bibliografíe